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Medienmitteilungen

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Medienmitteilung vom 7. Mai 2010

Steuern sollen erneut sinken 

Das Luzerner Gewerbe formulierte am 6. Mai in Wolhusen seine Forderungen an die Politik - und erhielt dabei prominente Unterstützung vom Schweizrischen Mutterverband.

"2015 sollen die Steuern im Kanton Luzern erneut sinken", sagte Werner Bründler, Direktor des Kantonalen Gewerbeverbandes, an der Delegiertenversammlung in Wolhusen. Es sei zwar nur ein "Arbeitstitel", aber nach dem erfolgreichen Abstimmungsresultat zur Steuergesetzrevision 2011 sei eine Gruppe von Fachleuten bereits daran, die Eckpfeiler einer weiteren Steuersenkungsrunde auszuformulieren. Steuersenkungen seien aber nur ein Faktor für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg, ergänzte Gastredner Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes. Ebenso wichtig sei es, "die KMU administrativ zu entlasten und die Konzessionsgebühren für KMU, welche die Billag künftig erheben will. "Haben Sie schon mal einen KMU gesehen, der fern sieht?", warf Bigler in die Menge. Überhaupt bräuchten KMU keine weiteren Regulierungen. Die sollten sich wenn schon an jene Grossunternehmen richten, die mit der Zahlung von haltlosen Boni die Hauptschuld an der Finanzkriese tragen. Bigler: "Die KMU haben nicht zur Krise beigetragen und dürfen deshalb auch nicht belangt werden."

Regierungsrätliches Lob
Ein dickes Lob ernteten die anwesenden Gewerbevertreter vom Luzerner Finanzdirektor Marcel Schwerzmann. Sie hätten auch in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit ihre sozialpolitische Verantwortung wahrgenommen und nicht aufgehört, Arbeitsplätze bereitzustellen und Lehrlinge auszubilden. Damit das auch in Zukunft so bleibe, sei die Luzerner Regierung weiterhin bestrebt, "die erwirtschafteten Gewinne so weit als möglich in den Unternehmen zu belassen". Keine hohen Wellen warfen die traktandierten Geschäfte. Als wichtige Ziele für das laufende Geschäftsjahr nannte Zentralpräsident Ruedy Scheidegger diverse verkehrspolitische Massnahmen wie den Bypass via A2 und den Tiefbahnhof Luzern, die Revision des Raumplanungsgesetzes und die Imageförderung der gewerblichen Berufe. Der anschliessende Apéro wurde von der gastgebenden Sektion Wolhusen-Werthenstein offeriert, das Nachtessen im "Rössli ess-kultur" vom Kantonalen Gewerbeverband.

18 neue Geschäftsfrauen

Vor dem Nachtisch wurden 18 Frauen geehrt, welche den diesjährigen Kurs der "Schule für die Geschäftsfrau" erfolgreich absolvierten. Der Lehrgang, der vom Kantonalen Gewerbeverband bereits seit 16 Jahren angeboten wird, vermittelt erwerbstätigen Frauen das Rüstzeug, um einen Berieb selbständig zu führen und ermögicht ihnen, gegenüber Mitarbeitenden, Kunden und Lieferanten sicher aufzutreten. Der nächste Lehrgang startet übrigens am 26. August 2010.

Die nächste Delegiertenversammlung des Kantonalen Gewerbeverbandes findet am 11. Mai 2011 in Sempach statt.


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Medienmitteilung vom 28. April 2010

Luzerner Gewerbekammer vom 27, April 2010 

Ja zum BBZ, Nein zum Gesellschaftsgesetz

Die Luzerner Gewerbekammer, das wirtschaftspolitische Organ des Kantonalen Gewerbeverbandes, fasste am 27. April 2010 im Pfarreiheim der katholischen Kirchgemeinde in Buchrain die Parolen zu den kantonalen Abstimmungsvorlagen vom 13. Juni. Dabei gab es - mit Ausnahme des einstimmigen Ja zur Erweiterung der Berufsfachschule in Sursee - überall ein klares nein. So auch - trotz engagiertem Pro-Votum des neuen Luzerner Gesundheits- und Sozialdirektors Guido Graf - beim "Gesetz über die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts". Diese Abstimmung war nötig geworden, weil die FDP des Kantons Luzern das Referendum ergriffen hatte. Zuvor informierte Hans Farman von der Creditreform Luzern die Anwesenden über interessante Möglichkeiten zur Schadensbegrenzung durch vorzeitige Solvenzabklärung und Buchrains Gemeindepräsident Urs Waldisbühl nutze die Gelegenheit, die Gastgebergemeinde in gutem Licht darzustellen. Abgerundet wurde der gut besuchte Anlass durch einen feinen Apéro.


Die Parolen der Luzerner Gewerbekammer vom 13. Juni 2010

Kantonale Abstimmungen:

Nein zur Volksinitiative "Ja zur Naturheilkunde - für Qualität und Kompetenz" sowie zum Gegenvorschlag des Kantonsrates.
Nein zum Gesetz über "die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts".
Ja zur "Sanierung und Erweiterung der Berufsfachschule Sursee"
Nein zur Volksinitiative "Für faire Prämienverbilligung".


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Ruhetags- und Ladenschlussgesetz

Medienmitteilung vom 28. April 2010

Das kantonale Ruhetags- und Ladenschlussgesetz RLG soll an das seit Juli 2008 geltende Arbeitsgesetz angepasst werden, dies verlangt eine von Albert Vitali eingereichte Motion. Künftig sollen auch im Kanton Luzern vier statt nur zwei offene Sonntage möglich sein. Dabei geht es nicht um das Offenhalten an sich, sondern darum, dass Fachgeschäfte wie Gartenbaufirmen, Auto- oder Möbelhändler ihre Ausstellungen halten und ihre Mitarbeitenden am Sonntag beschäftigen können, ohne jedes Mal den Nachweis des Bedürfnisses einbringen und eine Ausnahmebewilligung einholen zu müssen. Auch der Regierungsrat begrüsst den Vorstoss, weil damit zum einen die Ungleichbehandlung von Fachgeschäften behoben wird und zugleich auch eine administrative Entlastung erreicht werden kann.
Der Luzerner Gewerkschaftsbund LGB und der Kaufmännische Verband KV Luzern erkennen die Bedeutung der Anpassung des RLG an das Arbeitsgesetz und unterstützen die Motion Vitali, gemeinsamen mit dem Detaillistenverband Kanton Luzern und dem Gewerbeverband des Kantons Luzern. Gleichzeitig wehren sie sich dagegen, dass erneut eine Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten generell zur Diskussion gebracht wird, nachdem dies in einem deutlichen Volksentscheid vor gut 3 Jahren verworfen wurde.  

PDF, Volksentscheid respektieren weiterlesen

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Erleichterung und Freude über das Abstimmungsergebnis vom 28. November 2009

Medienmitteilung vom 30. November 2009 

Der Gewerbeverband des Kantons Luzern hat mit Erleichterung und Freude das Abstimmungsergebniss zur Volksinitiative „Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten zur Kenntnis genommen. Erleichterung darüber, dass die GSoA mit ihrem erneuten Versuch, den Wehrwillen der Schweiz zu untergraben und die Armee halt auf emotional verfänglichem Umweg abzuschaffen, nicht reüssiert hat. Freude darüber, dass das Stimmvolk mit unmissverständlicher Deutlichkeit ausgedrückt hat, dass es Absicht und Tragweite dieser Initiative sehr wohl durchschaut und richtig einzuschätzen weiss. Auch, dass es nicht bereit ist, mehr als 10'000 Arbeitsplätze einer unrealistischen, eine friedlichere Welt vorgaukelnden Idee zu opfern.

Auch das eindeutige Ja zur Schaffung einer Spezialfinanzierung für Aufgaben im Luftverkehr interpretiert der grösste Wirtschaftsverband des Kantons Luzern als klares Bekenntnis zum Luftfahrtstandort Schweiz und zur Gewährleistung eines hohen Sicherheitsstandards der schweizerischen Luftfahrt.

Der Gewerbeverband des Kantons Luzern dankt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für ihre damit ausgedrückte wirtschaftsfreundliche Haltung und Mithilfe, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu erhalten.


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Gesamterneuerung der A2 im Raum Luzern

Nach mehr als 30 Jahren intensivem Betrieb wird der Autobahnabschnitt A2 Reussegg-Grosshof, der sogenannte Cityring Luzern, erneuert. Die Hauptarbeiten finden in den Jahren 2011 und 2012 statt. Um vor allem den Berufsverkehr während der Hauptbauzeit nicht einzuschränken, finden die Arbeiten so weit wie möglich nachts statt. Eine Tunnelröhre des Sonnenbergtunnels wird jeweils zwischen 20 und 6 Uhr gesperrt und der Verkehr durch die Stadt - via Obergrundstrasse und Hirschengraben - umgeleitet. Tagsüber bestehen von Montag bis Freitag keine wesentlichen Einschränkungen für den Verkehr. 2011 und 2012 sind an rund 20 Wochenenden pro Jahr (ausserhalb der Hauptreisezeiten) zusätzliche Sperrungen vorgesehen. Tagsüber wird eine Tunnelröhre des Sonnenbergtunnels gesperrt und der Verkehr in der offenen Tunnelröhre im Gegenverkehr gefüht. Der Reussporttunnel und der Stadtanschluss können in der Regel durchgehend einstreifig befahren werden

Nähere Informationen: April-Ausgabe von "Gewerbe Luzern" .  Weitere werden periodisch folgen.

Weitere Informationen, insbesondere die genauen Termine der Wochenendsperrungen sind abrufbar unter: www.cityring.ch



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Agentur Frontal gewinnt 16. Neuunternehmerpreis

Medienmitteilung vom 30. September 2009 

Der 16. Zentralschweizer Neuunternehmerpreis bleibt im Kanton Luzern. Im Beisein von rund 300 Gästen aus Wirtschaft und Politik wurde Ende September im D4 Business Center in Root der mit 10'000 Franken dotierte Preis der Gewerbe-Treuhand Luzern an die Willisauer «Agentur Frontal» verliehen. Im Jahr 2005 gründeten die drei Inhaber Roger Wermelinger, René Häfliger und Bruno Steffen ihr Unternehmen als reine Grafikagentur, heute beschäftigt die Agentur Frontal AG ein Dutzend motivierte Mitarbeiter und hat sich über die Region hinaus einen Namen als Fullservice-Werbeagentur gemacht. Zu ihren Grosskunden gehören Diwisa und Heineken. Letztes erfolgreiches Projekt war die Visualisierung der kantonalen Abstimmungskampagne zur Steuergesetzrevision 2011. Zu seinem Erfolgsrezept befragt meinte Preisträger Roger Wermelinger: «Wir achten streng darauf, dass jeder Kundenkontakt zu einem positiven Erlebnis wird. Der Kunde soll merken, dass der Mitarbeiter seine Arbeit liebt.» Die Verbindung von erfolgreichem Wirtschaften und Schaffung neuer Arbeitsplätze in einer konjunkturell schwierigen Zeit war laut Jury-Präsident und CVP-Nationalrat Ruedi Lustenberger der Hauptgrund dafür, dass die Wahl auf die Willisauer Werbeagentur fiel. Den Check über 10'000 Franken überreichte Bruno Kaech, künftiger Gesamtleiter der Gewerbe-Treuhand Luzern. Abgerundet wurde die Preisverleihung durch einen feinen Apéro, für die musikalische Unterhaltung sorgte die Brass Ensemble Root unter der Leitung von Pirmin Hodel.

Der Gewerbeverband freut sich mit den erfolgreichen Unternehmern und gratuliert den Gewinnern des 16. Neuunternehmerpreises ganz herzlich zu Ihrem Erfolg. Herzliche Gratulation aber auch allen Nominierten zum „Etappensieg".

Die weiteren Nominierten
Neben der siegreichen Agentur Frontal aus Willisau waren für den Zentralschweizer Neuunternehmerpreis 2009 nominiert. Die Dirty Hands GmbH aus Baar, die Litrax GmbH aus Root, die Metallo GmbH aus Rothenburg sowie die Original Food GmbH aus Hergiswil/NW.


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des Kantons Luzern
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